Städtepartnerschaft

Berufliche Bildung in den Partnerstädten ausbauen

Gemeinsame Pressemeldung der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar und der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 21.12.2016 - Eine internationale Delegation tagte kurz vor Weihnachten in der Darmstädter Industrie- und Handelskammer (IHK) und legte den Grundstein für eine strategische Partnerschaft in der beruflichen Bildung.

Vertreter der Partnerstädte Darmstadts aus Brescia (Italien),  Graz (Österreich), Liepaja (Lettland) und Plock (Polen) diskutierten dabei mit Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Interkulturelles und Internationales der Stadt Darmstadt, der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, der IHK Darmstadt, der Technischen Universität Darmstadt sowie der Merck KGaA. Einzigartig war dabei, dass sich alle Städte gemeinsam mit ihren Berufsschulen eingebracht haben. Eingebunden wird diese Partnerschaft  unter dem Titel „Junge Europäer*innen bewegen“ in  das EU-Programm Erasmus+.

Arbeitstreffen in Darmstadt: Junge Menschen sollen fit für Europa gemacht werden

„Uns geht es darum, mehr junge Menschen fit für Europa zu machen. Dazu wird nun ein passgenaues interkulturelles Training entwickelt. Damit wollen wir verstärkt Auszubildende in den Partnerstädten motivieren, an beruflichen Lernaufenthalten in anderen Ländern teilzunehmen“, sagte Barbara Eichelmann-Klebl, Mitglied der Vollversammlung der IHK Darmstadt, nach dem Treffen. „Das deckt sich mit den Zielen des Letter of Intent zwischen IHK, Handwerkskammer und den Darmstädter Berufsschulen“, sagte Gerald Hubacek, stellvertretender Schulleiter der Darmstädter Heinrich-Emanuel-Merck-Schule.  „Die Azubis vertiefen bei einem Auslandsaufenthalt ihre Fähigkeit, mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zusammenzuarbeiten und sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen und Arbeitsprozessen“, so Hubacek. „Und Unternehmen stärken mit diesem Angebot ihre Wettbewerbsfähigkeit um den Fachkräftenachwuchs“, so Eichelmann-Klebl, die von der offenen und strukturierten Arbeitsatmosphäre des Treffens begeistert war. „So kann Europa gelingen.“
 „Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Städtepartnerschaften geleistet. Wenn es uns gelingt, mehr junge Menschen in der Berufsausbildung von dem Austauschprogramm zu überzeugen, werden alle profitieren“, sagte der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch.