Ausbildung fördern

Ausbildungsbegleitende Hilfen

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sind Förderprogramme der Agentur für Arbeit für Auszubildende mit Problemen in der beruflichen Ausbildung. Gewährt wird die Hilfe für Azubis mit
  1. Bildungsdefiziten,
  2. Lücken in Theorie und Praxis,
  3. Lernhemmungen, Prüfungsängsten,
  4. Sprachproblemen und
  5. Schwierigkeiten im sozialen Umfeld.
Die Bildungsträger in der Region bieten die Programme auf Anforderung der Agentur für Arbeit an. Sie bieten Förderunterricht in kleinen Gruppen, in denen schulische Defizite aufgearbeitet, Unterrichtsstoff aus der Berufsschule vertieft, bei den Hausaufgaben und individuellen Lernschwächen geholfen wird. Zudem bereiten sich die Azubis auf die Prüfungen vor.
  • Der Unterricht findet ein- oder mehrmals pro Woche statt.
  • Er umfasst mindestens drei und höchstens acht Stunden pro Woche und
  • dauert in der Regel ein Jahr.
  • Die Kostenfrage regelt die Arbeitsagentur. Dem Betrieb entstehen keine Kosten und dem Azubi werden Fahrkosten erstattet.
Wie wird eine abH beantragt?
Der Auszubildende stellt persönlich einen Antrag bei der Arbeitsagentur, Abteilung Berufsberatung. Er braucht dazu eine schriftliche Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes. Er muss außerdem vorlegen:
  • Abschluss- oder Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule,
  • Berufsschulzeugnis, Zwischenprüfungszeugnis,
  • Berufsausbildungsvertrag und bei nicht bestandener Prüfung die Verlängerung des Berufsausbildungsvertrages
Detaillierte Auskünfte erhalten Betriebe und Auszubildende bei der zuständigen Agentur für Arbeit unter der kostenlosen Servicenummer
0800 45 55 520.