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Konjunkturbericht 1/2012
(PDF, 1,843 KB) (Dokument-Nr.: 121139)
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Situation in Deutschland
Die Wachstumsperspektiven für Deutschland sind weiterhin günstig. Die Unternehmen werden auch im Jahr 2012 weiter investieren, Kapazitäten aufbauen und neue Stellen schaffen – allerdings mit nachlassender Dynamik. Der Fortgang der europäischen Staatsschuldenkrise bleibt für die Entwicklung in diesem Jahr der größte Unsicherheitsfaktor. Im Zuge der Krise geraten wichtige Handelspartner vor allem in Europa zunehmend an den Rand einer Rezession. Für das Jahr 2012 prognostiziert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von einem Prozent.
© Nicole Kruse - www.xymbol.de / IHK Darmstadt
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Geschäftsklima Jahresanfang 2012
Entwicklung in Südhessen
Die Unternehmen aus der Region Darmstadt Rhein Main Neckar berichten zu Jahresbeginn 2012 von einer außerordentlich positiven Geschäftslage. 42 Prozent der
Unternehmen machen gute, weitere 47 Prozent befriedigende Geschäfte. Nur elf Prozent sprechen von einem schlechten Geschäftsverlauf. Vor allem die Unternehmen
aus der Industrie, dem Baugewerbe und dem Großhandel sowie die Banken und die Dienstleister berichten von überwiegend guten Geschäften. Die Entwicklung
im Einzelhandel kühlt sich dagegen weiter deutlich ab. Die Erwartungen an die ersten Monate des Jahres sind von Unsicherheit über den Fortgang der Staatsschuldenkrise geprägt.
Jedes fünfte Unternehmen rechnet mit einer Verschlechterung der Geschäfte, nur 14 Prozent mit einer Verbesserung. Vor allem Einzelhändler und Logistiker rechnen mit einer Eintrübung.
Eine Mehrheit der Unternehmen plant die Ausgaben für Investitionen auszuweiten oder zumindest konstant zu halten. Die Unternehmen wollen die Beschäftigung
weiter ausbauen.
Der Geschäftsklimaindikator, der die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Erwartungen der Unternehmen bündelt und damit ein Indikator für das gesamtwirtschaftliche
Wachstum ist, steht bei 111,1 Punkten. Der Indikator ist seit der Umfrage im Herbst 2011 um 4,2 Punkte leicht gefallen.
Die Pressemeldung zum neuen Konjunkturbericht finden Sie hier.
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