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AUS FÜR DIE NORD-OST-UMGEHUNG

Wirtschaft fragt nach der Alternative

Zum vereinbarten Vertrag der neuen grün-schwarzen Koalition in Darmstadt sagt Dr. Uwe Vetterlein, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt:  

„Es ist gut, dass sich die Koalition klar zur Haushaltssanierung als dem Kernziel bekennt. Das Ziel vom neuen Oberbürgermeister Jochen Partsch, dass man zuerst die Finanzen in den Griff bekommen müsse, da sich die Stadt sonst nichts mehr leisten könne, ist richtig. Das ist neu und macht Hoffnung. Doch kann es nicht sein, dass die Koalition im gleichen Atemzug davon spricht, die Stadtwirtschaft weiter auszubauen. Eine Konsolidierung des Haushalts ist bei gleichzeitigem Aktienerwerb der restlichen HSE-Anteile auf Pump nicht möglich. Das passt nicht zusammen.

Mit den Koalitionsvereinbarungen ist auch klar: Die Nord-Ost-Umgehung wird zu den Akten gelegt. Gerade die CDU muss sich fragen, warum sie damit die Funktion als Oberzentrum außer Acht lässt und damit den Wirtschaftsstandort beschädigt. Darmstadt braucht eine Entlastung für die Innenstadt und für die 60.000 Einpendler. Deshalb lautet die Frage der regionalen Wirtschaft: Wo ist die Alternative? Die Straßenbahn ist es jedenfalls nicht.“

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