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FRANKFURT/RHEIN-MAIN

IHK Darmstadt gegen zentralistischen Mehrzweckpflichtverband

Statement der IHK Darmstadt zur Anzeige vom 14. Dezember in verschiedenen regionalen Zeitungen zum Thema „Wir sind Frankfurt Rhein Main“

Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar schließt sich der Auffassung der IHK Offenbach (Pressemeldung als Download) an und spricht sich ebenfalls gegen einen zentralistischen Mehrzweckpflichtverband aus, der die Zusammenarbeit der Kommunen in der Region Frankfurt/Rhein-Main regulieren soll. In einer Anzeige, die heute in verschiedenen Tagezeitungen in der Region erschien, fordern verschiedene Wirtschaftsvertreter mehr Verbindlichkeit in der regionalen Zusammenarbeit, dieser Forderung schließen wir uns grundsätzlich an.

„Auch wir sind Teil der Metropolregion Rhein Main und treten für eine nachhaltige Stärkung ein. Aber die Metropolregion muss als Ganzes gesehen werden“, sagt Dr. Uwe Vetterlein, Hauptgeschäftsführer der IHK Darmstadt. „Die Rhein-Main-Region hat eine polyzentrische Struktur, die uns erfolgreicher als andere Ballungsräume macht. Diese Struktur gilt es durch bessere kommunale Zusammenarbeit zu stärken und nicht durch Zentralisierung zu schwächen“, so Vetterlein.

Die IHK Darmstadt fordert die Kommunen zu mehr gemeinsamem Handeln auf. Dies müsse aber aus eigener Überzeugung geschehen. „Ganz ausdrücklich wenden wir uns aber gegen einen gesetzlichen Zwangsverband“, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer. „Noch eine Institution, die umlagefinanziert auf einer Metaebene arbeitet, brauchen wir nicht.“

Deswegen unterstützt die IHK Darmstadt die IHK Offenbach in ihrer Kritik an Plänen für einen zentralistischen Mehrzweckpflichtverband für die Metropolregion Frankfurt/Rhein- Main.


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