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VERKEHRSWIRTSCHAFT

Logistikstudie Darmstadt Rhein Main Neckar

Stapler im Hochregallager © Daniel Theobald / IHK Darmstadt Zoom Stapler im Hochregallager

Mit knapp 5.000 Unternehmen und über 51.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kann Darmstadt Rhein Main Neckar von sich behaupten, ein wichtiger Logistikstandort zu sein. Prägend für die Logistikbranche in der Region sind größere Logistiker, Flughafenspediteure und Zentrallager. Dieses Ergebnis ist der aktuell erarbeiteten Studie zu entnehmen, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt und der Technischen Universität (TU) Darmstadt in Zusammenarbeit mit Logistik RheinMain erstellt wurde.

Stärken und Potenziale des Logistikstandorts
Die Region zeichnet sich insbesondere durch die außergewöhnliche geografische und verkehrliche Lage innerhalb Deutschlands und Europas aus. Allerdings zeigt die Untersuchung deutlich, dass sich die Region in diesen Bereichen noch verbessern kann: Beispielsweise ist die Verkehrsbelastung innerhalb der Region zu groß und die Verkehrsinfrastrukturen sind überfordert. Zudem fehlt es an LKW-Stellplätzen und Rastanlagen entlang der Autobahnen und an geeigneten, größeren Flächen für Logistikbetriebe, die an sieben Tagen in der Woche über 24 Stunden zum Beispiel mit Lastwagen angefahren werden dürfen. Hier mangelt es oft an Akzeptanz von Logistik in der Gesellschaft. Nichtsdestotrotz bewerten 38 % der Unternehmen den Standort als gut, 41 % als befriedigend.

Fachkräftemangel in der Logistik
Viele Unternehmen berichten, dass neue Mitarbeiter aus anderen Regionen angeworben werden und nicht selten täglich zwischen 50 und 100 Kilometern einfache Pendelentfernung auf sich nehmen. Hier profitiert die Region zurzeit stark von ihrem guten Image als Logistikstandort und Arbeitgeber. Hierzu tragen die Unternehmen auch selbst ihren Anteil bei: Mitarbeiterqualifikation hat, so das Ergebnis der Studie,  die höchste Priorität unter allen Investitionen, die in die Zukunft getätigt werden. Dabei sind es weniger die einfachen Lagerarbeiter, die die klassische Logistikwirtschaft auch heute schon benötigt, sondern vor allem Fachkräfte wie Berufskraftfahrer oder leitende Angestellte im mittleren Management der Lagerwirtschaft oder im Zollwesen. Im Durchschnitt ist in der gesamten Branche in den Jahren 2012 bis 2017 mit einem Mangel von rund 1.000 Arbeitnehmern pro Jahr in der Region zu rechnen. Davon gehen etwa 40 Prozent auf den klassischen Transport- und Lagerlogistikbereich zurück.

Stabiler Kundenkreis in der regionalen Logistikbranche
In der Studie wurden die teilnehmenden Unternehmen auch nach ihren Kunden gefragt: 91 Prozent der Unternehmen haben einen stabilen oder zumindest im Kern stabilen Kundenkreis. Der Kundenkreis der Logistikunternehmen ist durchaus heterogen, wenn auch leicht durch die Automobilwirtschaft (38 Prozent) als Auftraggeber dominiert. Daneben bilden Großhandel (23 Prozent), Maschinen- und Anlagenbau (20 Prozent) und die Bauwirtschaft sowie die Elektronik- und Hightech-Industrie die häufigsten Auftraggeber der Logistikbranche in Darmstadt Rhein Main Neckar.

Die Studie im Detail
Die detaillierten Ergebnisse wie auch das Profil der Stärken und Potenziale des Logistikstandorts Darmstadt Rhein Main Neckar können Sie in der Studie nachlesen. Sie steht in der Rubrik Downloads für Sie bereit.

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DOKUMENT-NR. 99430

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