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ZAHLUNGSVERKEHR

SEPA und ihre Folgen

Von „SEPA“ haben viele Unternehmen mindestens einmal gehört – meist durch ein Schreiben der eigenen Bank, in dem Änderungen der Geschäftsbedingungen mitgeteilt wurden. SEPA steht für „Single Euro Payment Area“ und meint einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, der spätestens von Februar 2014 verpflichtend eingeführt sein muss. Die (alten) nationalen Zahlungsverkehrssysteme werden in einen neuen, gemeinsamen Standard überführt. Dies bedeutet rechtliche, organisatorische und technische Anpassungen und Veränderungen.

Da jede Firma ihre gesamten Zahlungen auf SEPA umstellen muss, sollte man sich zeitnah mit den Neuerungen und den Folgen für sich auseinandersetzen. Zentrale Punkte sind unter anderen:

  • die Einführung einer IBAN-/BIC-Nummer, mit entsprechend mehr Stellen und anderen Formalkriterien
  • gravierende Änderungen der Arbeitsabläufe und Vorgaben im Bereich der Lastschriften: seit Montag, 9. Juli, sind neue Formulare/Einwilligungen einzuholen.
  • die Abwicklung der Lastschriften wird erheblich komplizierter und fehleranfälliger.
  • Formfehler bei Lastschriften führen zu potentiellen Liquiditätsrisiken – weit über eine Abrechnungsperiode hinaus. 

Wie sehr sich SEPA auf ein Unternehmen auswirkt, ist sehr unterschiedlich. Am stärksten werden es Unternehmen, die europaweit tätig sind, sowie Unternehmen, die sehr viele Lastschriften  haben, spüren. Während für die einen vieles einfacher wird, nehmen der Aufwand und das wirtschaftliche Risiko bei Lastschriften deutlich zu – zumal die ersten Vorgaben bereits seit dem 9. Juli 2012 verpflichtend sind.

Tipp:
Sie benötigen mehr Informationen? Dann kommen Sie am Montag, 8. Oktober, zur kostenlosen Infoveranstaltung „
SEPA – nicht unterschätzen! Damit die Umstellung nicht zur Liquiditätsfalle wird“. Melden Sie sich jetzt schon an (siehe rechte Spalte).

Auf der Internetseite http://www.sepatest.eu/efis_sepa-testbank.html finden Sie leicht verständliche Informationen und Beispiele. Mit einem SEPA-Test können Sie prüfen, wie weit Sie auf die Einführung vorbereitet sind; ebenso finden Sie eine Übersicht an Unterstützungs- und Beratungsangeboten.

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