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FACHKRÄFTE

Wirtschaft begrüßt Plan der Agentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat den Zehn-Punkte-Plan „Perspektive 2025 – Fachkräfte für Deutschland“ vergangene Woche vorgestellt. Der Plan ist nötig, weil bis 2025 die Zahl der Erwerbstätigen bundesweit um etwa 6,5 Millionen auf 38,1 Millionen sinken wird.

„Über Details mag man sich streiten. Der grundsätzliche Gedanke ist aber richtig“, sagt IHK-Arbeitsmarktexperte Philipp Haenle. „Dies gilt vor allem für die Erkenntnis, dass wir jetzt gemeinsam und aktiv gegen diesen Trend ansteuern müssen. Unser IHK-Fachkräftemonitor zeigt, dass es bereits Ende dieses Jahres in unserer Region einen erheblichen Mangel an Fachkräften geben wird“ sagt Haenle.

Einwanderer

„Konsens mit der BA bestehe auch darin, dass es ohne Zuwanderung nicht mehr geht“, sagt Haenle. Bis 2025 könnten etwa 400.000 bis 800.000 zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben werden, wenn die bestehenden Zuwanderungshürden abgebaut werden – wie etwa die Abschaffung der Vorrangregelung für deutsche Arbeitnehmer. Mittelfristig sollte aus Sicht der IHK-Organisation eine gezielte und flexible Zuwanderungssteuerung über ein Punktesystem etabliert werden, das Kriterien wie Qualifikation, Berufserfahrung und Sprachkenntnisse umfasst.

Ältere und Studienabbrecher

Als weitere Ziele stehen auf dem Plan, die Abbrecherzahlen von Studierenden, Schülern und Auszubildenden zu reduzieren. Die Studie sieht hier ein Potenzial von bis zu 1,2 Millionen zusätzlichen Fachkräften. Eine weitere Million an Fachkräften könnte laut BA die verstärkte Beschäftigung älterer Mitarbeiter bringen.

Frauen

„Ein großes Potenzial, das zeigt auch diese Studie deutlich, liegt in einer höheren Erwerbstätigkeit der Frauen. Die IHKs setzen sich deshalb schon seit Jahren für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein“, sagt Haenle.

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